Lifestyle: Wie wollen wir leben?

Warum reden alle über Acht­sam­keit, eine posi­tive Work-­Life-­Balance, über Bewusst­sein, Nach­hal­tig­keit und Selbst­ver­wirk­li­chung? Wahr­schein­lich, weil all diese The­men sich mit dem Kern unse­rer Exis­tenz beschäf­ti­gen: Der Art, wie wir leben wol­len.

Das Leben ist eine ein­fache Rech­nung: Es setzt sich zusam­men aus Not­wen­dig­kei­ten, wie für unse­ren Lebens­un­ter­halt zu sor­gen. Und aus dem, was wir tun möch­ten: unsere Zeit mit schö­nen Din­gen zu fül­len, mit Men­schen, mit denen wir uns gerne umge­ben, Orten, die wir ent­de­cken, Erleb­nis­sen, nach denen wir uns seh­nen, und Din­gen, die wir wert­schät­zen. Wir fol­gen alle einem Sinn, suchen Bezug und Bedeu­tung. So inter­pre­tie­ren wir auch den Begriff Lebens­stil (Life­style) für uns.

Lifestyle: Men­schen mit denen wir uns umge­ben, Orte, die wir ent­de­cken, Erleb­nisse, nach denen wir uns seh­nen und Dinge, die wir wert­schät­zen.

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Bewusst leben
Ein Möbel­haus möchte den All­tag der Men­schen verbessern. Ein Sport­ar­ti­kel­her­stel­ler bringt dich dazu deine per­sön­liche Best­leis­tung zu erzie­len: Life­style Mar­ken tra­gen ein emo­ti­o­na­les Ver­spre­chen in sich, etwas nach dem wir uns seh­nen. Diese emo­ti­o­nale Pers­pek­tive beein­flusst unsere Ent­schei­dun­gen, denn wir suchen nach ech­ten Ver­bin­dun­gen. Mar­ken ermög­licht dies die einzig­ar­tige Chance ein Bestand­teil im Leben der Ziel­gruppe zu wer­den. Das bringt Ver­ant­wor­tung mit sich.

Denn die Pro­dukte und Ser­vi­ces, die wir benut­zen, sagen viel über unsere Art zu leben aus. Kon­sum­gü­ter haben da nicht immer den bes­ten Ruf. Neben dem Spaß am Pro­dukt haf­tet ihnen auch oft ein nega­ti­ver Bei­ge­schmack aus schnel­lem oder über­mä­ßigem Kon­sum an. Lebens­mit­tel­skan­dale, Betrugs­fälle oder Aus­beu­tun­gen haben uns zusätz­lich miss­trau­ischer gemacht. Daher fokus­sie­ren wir Life­style­mar­ken, die einen bewuss­ten Lebens­stil för­dern und nicht Ver­tre­ter schnelllebiger Weg­werf­pro­dukte sind.

Das Innere entscheidet
Gebo­ren als Mil­le­ni­als, haben sich wäh­rend unse­rer Jugend und unse­ren Zwan­zi­gern Tech­no­lo­gien und Pro­dukt­neu­hei­ten rasant ent­wi­ckelt. Wir sind jung und füh­len uns gleich­zei­tig wie Dino­sau­rier, wenn wir an all die Dinge den­ken, die wir schon über­lebt haben: von Mix­ta­pes bis Tama­got­chis. Wem erklä­ren wir heute noch, warum man beim Kassettenhören immer einen Blei­stift griff­bereit hatte?

Die Neu­gier auf das Neue trieb stets den Kon­sum an. Jetzt beob­ach­ten wir die Ent­wick­lung zurück zu einem bewuss­teren Umgang, zu Wert­schät­zung und einer bedach­te­ren Aus­wahl an Din­gen, mit denen wir uns umge­ben.

Wir sind ein biss­chen stolz auf unsere Gene­ra­tion, die für sich neue (alte) Werte ent­wi­ckelt und immer mehr kri­ti­sche Kon­su­men­ten her­vor­bringt. Die sind top­in­for­miert und fol­gen einem „Rea­son Why“, das heißt, die eigene Dif­fe­ren­zie­rung ist enorm wich­tig, ein eige­ner Wer­te­ko­dex wird gepflegt. Dienst­leis­tun­gen und Pro­dukte müs­sen heute nicht nur durch Funk­ti­o­na­li­tät, Design und Qua­li­tät über­zeu­gen, wir erwar­ten von Unter­neh­men auch einen ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit Men­schen, unse­rem Pla­ne­ten und des­sen Ressour­cen. Ästhe­tik und Ethik gehen Hand in Hand.

Wie wol­len wir leben? Wie wol­len wir arbei­ten? Was bewegt uns?

tide stories glaubt an die Kraft des Ein­zel­nen und an die von Mar­ken. Sie haben Ein­fluss, Bud­gets und damit ver­bun­den Macht – Fak­to­ren, die sie nut­zen kön­nen, um Gutes zu tun. In einer Höher-­Schnel­ler-­Wei­ter-­Manie blei­ben die im Gedächt­nis, die über Subs­tanz verfügen, die einen posi­ti­ven Bei­trag leis­ten und sich wirk­lich für die Bedürf­nisse und Wün­sche der Men­schen inte­res­sie­ren.

Die tide stories – Mission
Unsere Zeit mit posi­ti­ven Erleb­nis­sen zu fül­len und unsere Hand­lun­gen zu hin­ter­fra­gen, ist schon lange ein Teil unse­res priva­ten Lebens­stils. Mit tide stories über­füh­ren wir nun diese Über­zeu­gun­gen in unsere Arbeit. Unser Ziel ist es, dass der Out­put, den wir gene­rie­ren, einen posi­ti­ven Ein­fluss hat. Wir wol­len jene unter­stüt­zen, die sich mutig und ent­schlos­sen in eine ver­ant­wor­tungs­volle Zukunft bewe­gen.

Marken brau­chen Hal­tung.

Und wir glauben, dass man als Desig­ner/Bera­ter/Crea­tive Story­tel­ler eine Hal­tung haben und Stel­lung bezie­hen muss: Wen möchte ich unter­stüt­zen, wo möchte ich meine Kräfte ein­set­zen? Weil Gutes Design nicht nur zeit­gemäß, ästhe­tisch und funk­ti­o­nal ist, son­dern auch nach­hal­tig.

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